
Direkte Hitze
Fleisch direkt über der Glut – für dünne Stücke, Steaks, Bratwurst und Schwenker. Heiß und schnell.
Damit aus gutem Fleisch ein perfektes Essen wird: Teilstücke, Steak-Garstufen, Kerntemperaturen, BBQ-Methoden und die richtige Aufbewahrung – kompakt erklärt.
Ob Rindersteak, Schweinebraten, Geflügel oder Lamm: Mit dem passenden Teilstück, der richtigen Garstufe und der passenden Kerntemperatur bleibt jedes Stück saftig und zart. Unser Frischfleisch dafür bekommen Sie in unseren Filialen in Lebach, Schmelz und Wadern – oder bequem per Vorbestellung.


Welches Stück eignet sich wofür? Ein kurzer Überblick – und an der Theke beraten wir Sie gern, welches Fleisch zu Ihrem Gericht passt.

Vom marmorierten Nacken bis zum durchwachsenen Bauch: So finden Sie das passende Stück fürs Schnitzel, den Braten oder den Grill.

Von rare bis well done: Die Garstufe entscheidet über Saftigkeit und Biss. Am genauesten gelingt sie über die Kerntemperatur – gemessen mit einem Fleischthermometer in der Mitte des Steaks.
Damit Rind, Schwein, Geflügel und Lamm perfekt gelingen. Die Werte sind Richtwerte für den Kern des Fleisches.
| Fleischart | Kerntemperatur |
|---|---|
| Rindersteak (medium) | 54–58 °C |
| Rinderbraten | 70–85 °C |
| Schweinebraten | 70–75 °C |
| Schweinefilet | 60–63 °C |
| Hähnchen / Geflügel (durchgegart) | 72–75 °C |
| Lammkeule | 60–65 °C |
| Hackfleisch | mind. 70 °C |
Tipp: Mit einem Fleischthermometer messen Sie die Kerntemperatur genau. Geflügel und Hackfleisch immer vollständig durchgaren.
Ob schnelles Steak oder zarter Smoke: Mit der richtigen Methode gelingt jedes Stück. So unterscheiden sich direkte Hitze, indirekte Hitze, Low & Slow und der Schwenkgrill.

Fleisch direkt über der Glut – für dünne Stücke, Steaks, Bratwurst und Schwenker. Heiß und schnell.

Neben der Glut bei geschlossenem Deckel garen – für größere Stücke und Braten, die gleichmäßig durchziehen.

Niedrige Temperatur über lange Zeit – für Pulled Pork, Spareribs und Brisket besonders zart.

Der saarländische Klassiker: marinierte Schwenker über Buchenholz-Glut am pendelnden Rost.

Mit ein paar Handgriffen gelingt jedes Stück. Unsere Empfehlungen aus der Praxis – und an der Theke beraten wir Sie gern persönlich.
Nehmen Sie das Fleisch 30 bis 60 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank, dann gart es gleichmäßiger.
Erst bei großer Hitze von beiden Seiten kräftig anbraten – das gibt Röstaromen und eine schöne Kruste.
Ein Fleischthermometer nimmt das Rätselraten: So treffen Sie die gewünschte Garstufe genau.
Lassen Sie das Fleisch nach dem Garen einige Minuten ruhen, damit sich der Saft gut verteilt.
Damit Frische und Qualität erhalten bleiben – von der Theke bis auf den Teller.
Frisches Fleisch bei 0 bis 4 °C lagern, im kältesten Bereich des Kühlschranks und gut abgedeckt.
Rind und Schwein am Stück 3 bis 4 Tage, Hackfleisch und Geflügel möglichst am selben oder nächsten Tag.
Portionsweise einfrieren und beschriften. Bei -18 °C bleibt die Qualität viele Monate erhalten.
Im Kühlschrank auftauen, nicht bei Zimmertemperatur. Den austretenden Fleischsaft auffangen und entsorgen.